Opuntia ficus indica – der Feigenkaktus
Der Feigenkaktus ist eine sehr interessante Pflanze, deren Nutzen für die Landwirtschaft aber vor allem für die Medizin noch unterschätzt wird.
Sein offizieller Name ist Opuntia ficus indica. Botanisch gehört er zur Unterklasse der Caryophyllideae, den nelkenähnlichen Gewächsen, zu denen auch der Spinat und die Rübe gehören.
Weitere Systematik:
- Ordnung: Caryophyllales (nelkenartige)
- Familie: Cactaceae
- Unterfamilie: Opuntioideae
- Tribus: Opuntieae
- Gattung: Opuntiae
- Art: Opuntia ficus indica
Im Deutschen finden sich die Namen Feigendistelkaktus, Blutfeige, indische Feige, Kaktusfeige oder Nopal. Die Bezeichnungen leiten sich vom Aussehen der Kaktusfrucht ab, die einer Feige ähnelt. In Süddeutschland und Österreich wird er profan als Ohrwaschelkaktus bezeichnet, hier ist das Aussehen der Pflanze namensgebend. Im angloamerikanischen Raum ist er als prickly pear oder indian fig bekannt.
Die Gattungsbezeichnung „Opuntiae“ dürfte von einer Distelart stammen, die im Gebiet der Opuntiani – eines griechischen Volksstammes – beheimatet war.
Herkunft:
Er stammt ursprünglich aus Südamerika und wächst dort vor allem auf kargen Böden in eher gebirgigen Lagen. In Mexiko wird er schon seit mehreren tausend Jahren angebaut. Aber sicher wurde er schon vorher wild geerntet, wie Funde bei Ausgrabungen belegen.
Noch heute gilt er in Lateinamerika als „Brot der trockenen Gegenden“, was besagt, dass er praktisch überall gedeiht, keine großen Ansprüche an seine Umgebung stellt und dennoch vielfältig verwendet werden kann.
Seine Bedeutung für Mexiko als landwirtschaftliche Nutzpflanze zeigt sich im Staatswappen, das seit dem 19. Jahrhundert auch den Feigenkaktus abbildet.
Als die ersten Amerika Abenteurer vor etwa 500 Jahren nach Europa zurückkehrten, brachten sie im Gepäck den Feigenkaktus mit. Das ungewohnte Aussehen und die ihm zugeschriebene Heilwirkung begeisterten die Europäer. Heute wächst der Feigenkaktus in allen heißen Klimazonen, aber auch in der Schweiz und in Südtirol findet man ihn. Die Art Opuntia rafinesquiana Englm., aus Texas stammend, verträgt sogar norddeutsches Klima.
Er wächst strauchförmig und kann bei geeigneten Bedingungen sogar eine Baumhöhe bis 7m erreichen und bis zu 50 Jahre alt werden. Durch seine geringen Ansprüche an die Umwelt verbreitet er sich rasch und wird schnell zu Unkraut, das schwer zu beherrschen ist.
Bild 1 Karger Standort www.snyelmn.files.wordpress.com

Landwirtschaftliche Bedeutung:
Landwirtschaftlich ist der Feigenkaktus deshalb so interessant, da praktisch alle Teile der Pflanze verwendet werden können: die kurzlebigen gelb-orange Blüten werden etwa 6-10 cm groß und dienten schon den Azteken als Kraftnahrung. Man kann aus den frischen wie den getrockneten Blüten einen Tee herstellen. Aus den Blüten entwickeln sich die 5-10 cm großen, ovalen bis kugelförmigen Früchte. Sie sind je nach Reifezustand gelb bis braun, enthalten kleine Samenkörner und sind sehr erfrischend mit einem leichten Birnengeschmack. Daher auch der englische Name prickly pear: stachelige Birne Es gibt zahllose Rezepte zur Verwendung der Früchte als süße Speisen oder auch pikant.
Die Spross-Sukkulenten oder Kladodien, die manchmal als Blätter bezeichnet werden, sind abgeflachte Stammteile. Die eigentlichen Blätter sind kleine Schuppen, die schnell welken und abfallen. Die Kladodien werden in Mexiko als Gemüse und als Viehfutter verwendet.
Die Pflanze selbst ist auch Wirtspflanze für die Cochenille Laus Dactylopius coccus bzw. Dactylopius opuntiae. Aus ihr wird der rote Farbstoff Carmin gewonnen. Durch die Möglichkeit Carmin heute synthetisch herzustellen, ist die Zucht von Cochenille Läusen zurückgegangen, hat aber immer noch Bedeutung für die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie. Gelegentlich findet man auf den Verpackungen noch Hinweise auf den Farbstoff unter der Nummer E120. Vor allem in Peru wird der Feigenkaktus noch heute speziell zur Carmin Produktion angepflanzt.
Der Anbau ist problemlos, die Jungpflanzen müssen nur im ersten Jahr ab und zu etwas gewässert werden. Werden die fleischigen Kladodien abgeschnitten und auf den Boden gelegt, wachsen aus ihnen bald neue Wurzeln. Ein einziger Spross von Opuntia ficus indica kann im ersten Jahr acht, im zweiten Jahr schon vierundsechzig Sprossen tragen. Als Standort werden bevorzugt magere, nicht bewässerbare Standorte gewählt. Diese Anspruchslosigkeit an Bodenverhältnisse und Witterung sowie die schnelle Vermehrung kann aber auch zu Problemen führen.
Die Vielfalt der Arten werden in unterschiedlicher Weise genutzt: Opuntia rastrera und Opuntia cantbrigienscis werden als Futterpflanze verwendet, die hier besprochene Art Opuntia ficus indica wird als Nahrungsmittel angebaut.
Die Neigung zur Verunkrautung ist bei allen Arten gegeben und hat vor allem in Australien und Südafrika Millionen Hektar Weideland unbrauchbar gemacht. Die natürlichen Schädlingspopulationen des Ursprunglandes fehlten der eingeführten Pflanze, und die Rinder verweigerten die dornigen Pflanzenteile. In den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts befasste sich sogar das australische Parlament mit der Kakteenplage und es wurde die Prickly Pear Destruction Commission gebildet. Die normale Unkrautbekämpfung mit Feuer und Hacke führte nur zur weiteren Verbreitung des Feigenkaktus und erst durch das Einführen der natürlichen Schaderreger – Insekten (meist Cactoblastis cactorum, die Kakteemotte aber auch die Cochenille Laus, s.o.), Milben und Pilze – konnten die Feigenkakteen zurückgedrängt werden. Ein Paradebeispiel biologischer Unkrautbekämpfung (Franz und Krieg 1982, Zimmermann 1984)!
Aber kein Vorteil ohne Nachteil: die gleichen Schaderreger befielen in den 50iger Jahren des vorigen Jahrhunderts die zur Futternutzung gezüchteten dornenlosen Opuntien in Südafrika. Deshalb mussten Insektizide eingesetzt werden, die erst durch die Züchtung resistenter Sorten wieder obsolet wurden.
Die landwirtschaftliche Nutzung des Feigenkaktus reicht weit zurück und wird vielleicht in der Zukunft wieder eine größere Rolle spielen als in den letzten Jahrzehnten. Vor allem in Hinblick auf die zu erwartende weltweite Nahrungsmittelknappheit werden der leichte Anbau und die hohe Nutzung der Opuntie interessant sein.
Pharmakologische Bedeutung:
Medizinisch und pharmakologisch gesehen ist die Opuntia ficus indica noch viel weniger erforscht. In keinem gültigen europäischen Arzneibuch werden Opuntien aufgeführt Das British Herbal Pharmacopoeia 1983 führt nur für die Blüten einige Indikationen, wie Kolitis, Diarrhö und Prostatahypertrophie an. Im British Herbal Compendium Vol 2 von 2006 findet sich kein Hinweis.
Man weiß aus archäologischen Funden, dass die Azteken den Feigenkaktus offensichtlich bei verschiedenen Indikationen einsetzten. Den Indianern Südamerikas war die Nutzung der Opuntie schon lange bekannt und sie verwendeten die Knospen und die Samen für medizinische Zwecke (Meyer und McLaughlin 1981).
Wasser- und Fettgehalt der Frucht (Kaktusfeige) sowie der Anteil an Kohlehydraten entsprechen den Werten bekannter Früchte, höher ist hingegen der Anteil an Roheiweiß und Glukose. Auffallend der hohe Mineralstoffgehalt: 100mg frische Kaktusfeige enthalten 28mg Kalzium und 24mg Magnesium. Die Kaktusfeige enthält 23mg Vitamin C und 9mg Vitamin A, womit sie einen durchschnittlichen Vitamingehalt im Vergleich zu einheimischen Obstsorten aufweist.

Bild 2 Kaktusfeige Bild 3 Kaktusfeige
www.opuntien.de www.tropenland.at
In den Blüten und Früchten sind als Farbstoffe anstelle von Anthocyanen Betalaine (= Betaxanthine) zu finden. Diese Indolderivate hat man bisher nur bei Kakteen gefunden, sie geben den Blüten und Früchten die gelbrote bis orange Farbe.

Bild 4 Kaktusblüte
www.schule-bw.de
Über die genaue Zusammensetzung der Inhaltsstoffe der Blüten ist noch wenig bekannt. Auffallend ist bisher der hohe Gehalt an ß-Sitosterin, einem Phytosterol. Phytosterole (Phytosterine) haben eine cholesterinähnliche Struktur, deswegen vermindern sie die Cholesterinaufnahme im Darm. Man nimmt an, dass 1mg ß-Sitosterin die Aufnahme von 1mg Cholesterin im Darm blockieren kann. ß-Sitosterin wurde auch in den Früchten des Feigenkaktus nachgewiesen.
Ein wichtiges Stoffwechselprodukt der Opuntie ist Betain, das sich auch in Rüben, Brokkoli, Spinat sowie in Miesmuscheln, Krabbenfleisch und der Muskulatur des Dornhais befindet. zu finden. Betain findet in der Medizin umfassende Verwendung: Es wird gegen Hypertonie und Arteriosklerose eingesetzt, bei Leber- und Gallenerkrankungen, Muskelschwäche und bei Fettsucht. Über den Einsatz der Opuntie bei diesen Indikationen gibt es noch keine Studien.
Aus einem Kladodien – Presssaft kann man unterschiedliche Polysaccharid-Fraktionen extrahieren. In der traditionellen Medizin werden Polysaccharide in der Wundheilung eingesetzt. Über die pharmakologischen Eigenschaften der Polysaccharide des Feigenkaktus ist jedoch noch wenig bekannt.
Weitere Inhaltsstoffe sind Aminosäuren, wie Alanin, Lysin, Serin, Tryptophan und Tyrosin, Vitamin a, -b1,-b2,-d und e sowie verschieden Säuren, wie z.B. Malonsäure, Myristinsäure oder Zitronensäure, um nur einige zu nennen.
Medizinische Bedeutung:
Archäologische Funde der Azteken belegen die frühe medizinische Verwendung der Opuntien. In Mexiko wird der Feigenkaktus bis heute in der Heilkunde eingesetzt und nun beginnt auch die westliche Medizin, sich allmählich wissenschaftlich mit den Inhaltsstoffen und möglichen Wirkungsweisen auseinander zu setzen. Es gibt schon erste Studien, die eine eventuelle medizinische Wirkung belegen. Außerdem hat die traditionelle Heilkunde erstaunliche Erfolge in der Behandlung verschiedener Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen mit dem Feigenkaktus, so dass eine nähere Betrachtung der verschiedenen medizinischen Möglichkeiten sehr interessant ist.
Antidiabetische Effekte:
In Gegenden, wo Opuntien als Lebensmittel eingesetzt werden tritt Diabetes mellitus eher selten auf. Zwischen 1979 und 1984 wurden daher in Südamerika einige klinische Untersuchungen bei Typ-2-Diabetes Patienten und klinisch gesunden Probanden durchgeführt. Verglichen mit den Basalwerten reduzierte die Gabe von 500g einer Feigenkaktus-Zubereitung nach 180 Minuten die Serumglukose und die Insulinkonzentration in der Diabetes Gruppe, nicht aber bei den gesunden Probanden. 2002 wurde eine ähnliche Studie in Österreich durchgeführt. Es scheint so, dass es eine blutzuckersenkende Komponente gibt, aber es sind weitere Studien notwendig, bevor man Aussagen über eine begleitende Behandlung eines manifesten oder latenten Diabetes treffen kann. Durch die geringe Anzahl von Studien ist keine Meta-Analyse möglich und daher auch keine ausreichende Evidenz. Zudem gibt es noch keine praktikable Dosierung.
Cholesterin und Triglyceride: In den Studien über den eventuellen hypoglykämischen Effekt der Opuntien wurde bei den gesunden Probanden eine Senkung des Cholesterins und der Triglyceride beobachtet.
Blasenstärkende Wirkung: Der regelmäßige Verzehr der Blüten von Opuntia ficus indica soll einen positiven Einfluss auf den nächtlichen Harndrang haben. Außerdem soll er die Funktion von Prostata und Blase beeinflussen. Eine israelische Studie untersuchte diese Wirkungen bei Patienten mit benigner Prostatahyperplasie über einige Monate. Die Einnahme von Blütenpulver schien bei einem Drittel der Patienten eine Besserung der Symptome zu bewirken. In Israel wird auch schon länger ein Blüten-Tee für Frauen mit Blasenschwäche angeboten. Worauf die Symptomlinderung beruht, kann nicht mit Sicherheit beurteilt werden. Man nimmt an, dass der ß-Sitosterin Gehalt der Blütenblätter dafür verantwortlich ist. Weitere Studien sind notwendig.
Wundheilung: In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass Polysaccharide aus dem Presssaft von Kladodien die Regeneration der Basalmembran beschleunigen. Sie haben dabei eine Abhängigkeit der wundheilungsfördernden Wirkung von der Molekularmasse der Polysaccharide festgestellt. Die aus dem Feigenkaktus isolierten Polysaccharide haben die für diesen Zweck entscheidende Molekularmasse von 104-106 Da, > 104 Da verläuft die Wundheilung langsamer. Weitere Untersuchungen über die physikalischen und physiko-chemischen Eigenschaften der Polysaccharide werden intensiviert.
Fettbindende Wirkung: Als Unterstützung diätetischer Maßnahmen werden weitere Eigenschaften des Kaktus genutzt: die aus den Kladodien von Opuntia ficus indica gewonnenen Fasern haben einen hohen Anteil an Carbohydratfasern und Pektin, die im Magen zusammen mit dem Speisebrei ein Fasernetz bilden. Das Fasernetz bindet Nahrungsfette und bildet in Verbindung mit Wasser einen Gelkörper. Durch diesen Gelkörper wird die Abgabe des Nahrungsbreis an den Zwölffingerdarm verlangsamt. Die ebenso verzögerte Aufnahme der in der Nahrung befindlichen Glukose verringert die Ausschüttung von Insulin (diabetogener Effekt).
Durch die verlangsamte Abgabe entsteht ein Sättigungsgefühl, durch die verringerte Ausschüttung von Insulin werden Insulinspitzen und dadurch Heißhungerattacken vermieden. Auch eine cholesterinsenkende Wirkung wurde beobachtet: Der Gelkörper absorbiert das durch die Nahrung aufgenommene Cholesterin und bildet mit Gallensäuren einen Komplex, der über den Stuhl ausgeschieden wird.
Bis auf die zuletzt genannte Wirkung sind die medizinischen Möglichkeiten des Feigenkaktus noch zu wenig durch Studien belegt. Außerdem sind die meisten Studien mit nicht standardisierten Extrakten durchgeführt worden. Wenn man die verschiedenen Wirkungen des Feigenkaktus in der Heilkunde nutzen möchte, ist standardisierten Produkten von Opuntia ficus indica der Vorzug zu geben. Entsprechende Produkte gibt es bereits am Markt.

Bild 5 Kladodien
Standardisierung setzt einen strukturierten Anbau voraus, bei dem Faktoren wie Bodenverhältnisse, Klima und kontrollierte Vermehrung streng kontrolliert werden müssen. Das dient dazu, dass die Inhaltsstoffe den immer gleichen Gehalt und die gleiche Wirkung vorweisen Hier liegt aber auch die große Chance, die offensichtlich vielfältigen medizinischen Wirkungen zu nutzen, ohne ein bestehendes Ökosystem zu verändern. Wie eingangs erwähnt, sind die Ansprüche der Opuntia ficus indica an ihre Umgebung sehr gering.
Wenn der Feigenkaktus als Nahrungsergänzungsmittel, Medizinprodukt oder Arzneimittel in großem Umfang erzeugt wird oder sogar als Nahrungsmittel und Viehfutter wieder an Bedeutung gewinnt, besteht die Chance, magere Standorte zu nutzen und keine bestehenden Ökosysteme zu verletzen oder zu zerstören.
Hier ist die Gefahr geringer als bei anderen Pflanzen, die in den letzten Jahren für die Heilkunde oder als besonderes Nahrungsmittel wieder entdeckt wurden. So werden z.B. durch die steigende Bedeutung der Sojabohne in Ernährung und Medizin hektarweise Regenwald-Flächen abgeholzt. Oder die Kap-Pelargonie: die Patente auf das Herstellungsverfahren werden gerade von Zulu-Völkern in Südafrika angefochten. Selbst die europäische Arnika, die schon im Mittelalter als Heilpflanze gegolten hat, ist inzwischen fast überall bedroht und wird bald auf der Liste der bedrohten Arten stehen.
Dies sind die Themen, mit denen sich die im Mai in Deutschland stattfindende UN-Artenschutzkonferenz CBD (United Nations Convention of Biological Diversity) mit TeilnehmerInnen aus 190 Nationen beschäftigen wird. Dort wird versucht, eine Einigung über die Nutzung der weltweiten Ressourcen ohne Ausweitung des Raubbaues zu erzielen und bedrohte Arten den notwendigen Schutz zu gewährleisten.
Der Feigenkaktus Opuntia ficus indica könnte eine Option für die Zukunft bezüglich seiner landwirtschaftlichen und medizinischen Bedeutung sein. Und bei überlegtem Anbau ohne schädliche „Nebenwirkungen“.
Fazit:
Opuntia ficus indica ist eine uralte, schon von den Azteken kultivierte Heil- und Nahrungspflanze. Ihre Wiederentdeckung könnte die heutige Medizin in der Behandlung einer Reihe von Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen unterstützen. Wichtig ist ein kontrollierter Anbau, um die Standardisierung der gewonnenen Wirkstoffe zu gewährleisten. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil von Opuntia ficus indica sind die geringen Ansprüche an den Standort. Damit kann sicher gestellt werden, dass keine ökologisch wertvollen Flächen oder Naturreservate dem großflächigen Anbau geopfert werden müssen.
Dr. Christiane Bernhard
erschienen in PROMED, Mai 2008

